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Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung: Protonentherapie beim inoperablen hepatozellulären Karzinom

27. November 2015MethodenbewertungStationäre Untersuchung und BehandlungIn Kraft

Zusammenfassung

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Mit diesem Beschluss vom 27. November 2015 verlängert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die befristete Aussetzung der Protonentherapie beim inoperablen hepatozellulären Karzinom (HCC) im Hinblick auf laufende oder geplante Studien. Geändert wird die Richtlinie zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus (Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung).

Geänderte Bestimmung:

  • Abschnitt A der Anlage II, Nummer 2.2 (Protonentherapie beim inoperablen hepatozellulären Karzinom) – Das Datum „31. Dezember 2016“ wird durch das Datum „31. Dezember 2020“ ersetzt; die Aussetzung der Methode wird damit um vier Jahre verlängert.

Die Änderung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Die zugehörigen Tragenden Gründe werden auf den Internetseiten des G-BA veröffentlicht.

KI-generierte Zusammenfassung — Angaben ohne Gewähr

Zusammenfassung der Tragenden Gründe

Zusammenfassung:

Der G-BA verlängert mit Beschluss vom 27. November 2015 die Aussetzung des Bewertungsverfahrens zur Protonentherapie beim inoperablen hepatozellulären Karzinom (HCC) sowie die zugehörigen Qualitätssicherungsmaßnahmen bis zum 31. Dezember 2020 (bisher gültig bis Ende 2016). Betroffen sind Patientinnen und Patienten mit inoperablem HCC, bei denen die Protonentherapie im Rahmen der Krankenhausbehandlung weiterhin unter den geltenden QS-Maßnahmen erbracht werden darf. Grund für die Verlängerung sind drei laufende randomisierte Studien (zwei in den USA, eine in Korea), deren Ergebnisse erst zwischen 2016 und 2018 erwartet werden und die eine abschließende Nutzenbewertung ermöglichen sollen; zwischenzeitlich liegen keine verwertbaren Studienergebnisse vor. Der G-BA prüft jährlich anhand interner Sachstandsberichte, ob eine vorzeitige Wiederaufnahme der Nutzenbewertung möglich ist – insbesondere nach Abschluss der beiden US-Studien 2016/2017.

KI-generierte Zusammenfassung — Angaben ohne Gewähr

Beschluss-ID: 2390