MD-Qualitätskontroll-Richtlinie: Bericht über die im Jahr 2024 durchgeführten Qualitätskontrollen
Zusammenfassung
Hauptinhalt und Ziel: Der G-BA beschließt die Veröffentlichung des Berichts des Medizinischen Dienstes Bund über die im Jahr 2024 durchgeführten Qualitätskontrollen in Krankenhäusern. Ziel ist es, Transparenz über die Einhaltung von Qualitätsanforderungen zu schaffen und die Ergebnisse der Prüfungen zu aggregieren.
Betroffene Patientengruppen oder Leistungen: Die Kontrollen umfassen verschiedene Bereiche der Krankenhausversorgung, darunter die Qualitätssicherung bei Früh- und Reifgeborenen, minimalinvasive Herzklappeninterventionen, Kinderherzchirurgie, Kinderonkologie, Versorgung von hüftgelenknahen Femurfrakturen, Liposuktion bei Lipödem Stadium III, bronchoskopische Lungenvolumenreduktion, LDR-Brachytherapie bei Prostatakarzinom, Lungendenervierung bei COPD, allogene Stammzelltransplantation bei Leukämie und Multiplem Myelom, Notfallstrukturen in Krankenhäusern, Anwendung neuartiger Therapien (ATMP) und die Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik (PPP-RL).
Wichtige Änderungen:
- Erstmals wurden 2024 Kontrollen zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur durchgeführt.
- Ab 2025 werden bei den Kontrollen nach § 136 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V jährliche richtlinienbezogene Stichprobenprüfungen stattfinden.
- Bei den PPP-RL-Kontrollen wurde für Einrichtungen der Psychosomatik die Ermittlung der Mindestvorgaben und des Umsetzungsgrades bis 31.12.2023 ausgesetzt, was zu vielen "nicht beurteilbaren" Ergebnissen führte.
- Insgesamt wurden 1978 Qualitätskontrollen durchgeführt, wobei ein Großteil der Krankenhäuser die Anforderungen nicht vollständig erfüllte, oft aufgrund unzureichender Personalausstattung oder mangelhafter Prozessqualität.
KI-generierte Zusammenfassung — Angaben ohne Gewähr